Meine Unterstützung

Auch auf kommunaler Ebene geht die SPD Pankow-Süd mit starken Kandidierenden in den Pankower Bezirkswahlkampf. Gleich zwei Kandidierende konnte die SPD Abteilung Pankow-Süd für die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) nominieren. Ich freue mich, dass wir so im Wahlkampf breit aufgestellt sind in Bezug auf die vielfältigen, kommunalen Themen, die die Pankower Bürgerinnen und Bürger bewegen.

Birgit Mickley (67 Jahre)

Ich bin in Niedersachsen aufgewachsen und wurde schon als Kind ermuntert, mich gesellschaftlich zu engagieren. Das habe ich mein Leben lang getan, in der Schüler- und Studentenbewegung, als Gewerkschaftsmitglied, in der Anti-AKW-Bewegung, in der Friedensbewegung und seit ca. 30 Jahren in der SPD. Für mich findet Politik nicht nur in den Parteien, Parlamenten und Regierungen statt, sondern überall da, wo Bürger*innen für ihre Interessen aktiv werden, um ihre Lebens- und Arbeitsverhältnisse mitzugestalten.

Beruflich war ich überwiegend im Gesundheitswesen tätig. Die letzten 10 Jahre habe ich zwei kleine Unternehmen geleitet. Das eine bildet u.a. Pflegeberater*innen aus, das andere organisiert Behandlung für Menschen mit psychischen Erkrankungen ohne Wartezeit. Beide Firmen gebe ich jetzt ab, freue mich aber, weiterhin als Dozentin meine beruflich erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen an jüngere Kolleg*innen weitergeben zu können.

Wie vermutlich viele Senior*innen mache ich mir Gedanken darüber, wie ich in Pankow gut alt werden und wie ich meine Selbstbestimmung und Selbständigkeit wahren kann, wenn ich später einmal Hilfe brauche. Dafür müssen Voraussetzungen geschaffen werden: z.B. barrierefreier Wohnraum, sanierte Fuß- und Radwege, auf denen wir Ältere uns sicher bewegen können, ein gut ausgebauter ÖPNV, Einzelhandel, Post, Schuster, Reinigung, Frisör in unserer Nähe, gepflegte Grünanlagen mit Sitzgelegenheiten, Räume für selbstorganisierte Freizeitaktivitäten, wohnortnah genügend Ärzte , Physiotherapeuten u.a. Therapeuten, die auch Hausbesuche machen und ausreichend flexible Pflegeangebote, Hilfen in der Hauswirtschaft, Begleitdienste, Verpflegungsangebote usw. Dafür mache ich mich stark. Dabei möchte ich die Senior*innen im jeweiligen Kiez beteiligen und unsere Senior*innen-Interessen und -Wünsche mit denen anderer Bevölkerungsgruppen wie jungen Familien, Kindern und Jugendlichen abstimmen, um zu Lösungen zu kommen, mit denen alle zufrieden sind.

© Kopf & Kragen Fotografie

Andy Tarrant (34 Jahre)

Nachdem ich 2011 zum Studieren nach Deutschland gekommen bin, war es für mich als Arbeiterkind ein natürlicher Schritt in die SPD einzutreten. Mein politisches Engagement bleibt für mich ein wichtiges Integrationserlebnis als Einwanderer: ein Mit- und Voneinander-Lernen, das beispielhaft für die gelebte Integration und Demokratie steht, die unser Bezirk und unsere Stadt brauchen und die sie auch bereichern. Für so ein Miteinander stehe ich ein, sehr gerne auch für Pankow-Süd in der BVV.

Seit 2015 arbeite ich als freiberuflicher Übersetzer, Sprachdozent und als Seminar- und Studienreisegruppenbegleiter in der politischen Bildung: typisch Berliner Freelancer also. So bekomme ich von den Jugendlichen in unserer Stadt direkt ihre Sorgen und Hoffnungen mit. Die kommende Generation macht mir Mut. Sie verdient auch den Respekt der Politik und all unsere Anstrengungen, unsere Stadt zukunftsfähiger zu gestalten.

Das heißt zum Beispiel physisch sowie digital besser aufgestellte Schulen. Das heißt eine Stadtentwicklung, die durch die Bedürfnisse einer wachsenden Stadtbevölkerung, und nicht hauptsächlich durch die Notwendigkeit zum Einsparen, bestimmt wird. Hierzu zählt für mich ein großzügiges ÖPNV-Angebot, das für alle bezahlbar bleibt, und eine Straßengestaltung, die die Sicherheit von den Menschen an erster Stelle hat - egal wie sie unterwegs sind. Das heißt auch bezahlbares Wohnen und lebenswerte Kieze, in denen auch die Natur als Stadtinfrastruktur betrachtet wird, die wichtige Dienstleistungen für die Menschen leistet. Und nicht zuletzt brauchen die Gemeinschaftsräume und lokale Gewerbe unsere Hilfe. Bedroht durch steigenden Mieten, wird es für viele Vereine und Initiative sowie kleine Geschäfte immer schwieriger hier im Kiez verankert zu bleiben. Wir müssen hierzu innovative, solidarische Lösungen suchen und umsetzen. Dafür trete ich ein!