Persönlicher Brief


August 2021

Liebe Pankowerinnen und Pankower,

„Erzählt mir doch nich, dasset nich jeht!“ Mit Berliner Schnauze, Leidenschaft und Herz hat Regine Hildebrandt Politik gemacht. Sie ist mein politisches Vorbild. Ich bin Tillman Wormuth. Sozialdemokrat. 40 Jahre alt. Gebürtiger Pankower. Und ich kandidiere in Ihrem Wahlkreis als Direktkandidat der SPD für das Abgeordnetenhaus von Berlin.

Und ich schreibe Ihnen, damit Sie wissen, wer ich bin und wofür ich stehe.

Für mich steht die soziale Frage, und damit die soziale Gerechtigkeit, bei allen politischen Überlegungen immer im Vordergrund.

Bezahlbare Wohnungen

Das betrifft derzeit in Berlin insbesondere die Höhe der Mieten. Aus meiner Sicht dürfen Mietwohnungen keine Objekte für Spekulation und Profitmaximierung sein. Wir brauchen bezahlbare Mieten für alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Die Umsetzung dieses Ziels wird die wichtigste politische Aufgabe in den nächsten Jahren sein. Der Mietendeckel ist vorerst gescheitert, was jedoch nur an der Frage der Zuständigkeit lag. Das Bundesverfassungsgericht hat klar gemacht, dass man sehr wohl regulierend in den Mietmarkt eingreifen kann, jedoch muss dies auf Bundesebene passieren. Die Aufgabe der Stadt muss es darüber hinaus sein, neuen günstigen Wohnraum zu schaffen – möglichst durch stadteigene oder genossenschaftliche Wohnungsbaugesellschaften. Dabei muss immer auf den sozialen Mix geachtet und die notwendigen Infrastrukturen wie Gesundheitsversorgung, Kita- und Schulplätze sowie Einkaufs- und Erholungsmöglichkeiten müssen mitgedacht werden. Für mich bedeutet moderne Stadtentwicklung, die Bedürfnisse aller Menschen mitzudenken. Das Mittel der Enteignung lehne ich ab, denn dadurch entsteht nicht eine Wohnung mehr.

Wasser und Strom in kommunaler Hand

Die Rekommunalisierung der Wasserbetriebe und der Stromversorgung wurden in den letzten Jahren erfolgreich von der SPD umgesetzt. Warum ist das gut für Sie? Ich bin überzeugt davon, dass die öffentliche Daseinsvorsorge eine Aufgabe des Landes ist und nicht Bestandteil von Profitoptimierung sein sollte. Aus der Vergangenheit haben wir gelernt, dass Privatisierungen von Wasserbetrieben, Stromversorgung und Wohnraum dazu führen, dass für Preise für Sie als Endverbraucher teurer werden und die Qualität oft sinkt.

Ein armer Staat hilft nur den Reichen

Das heißt für mich auch, dass das alte wirtschaftsliberale Versprechen, durch Privatisierung und Entstaatlichung würde alles besser und günstiger werden, widerlegt ist. Ich bin der Meinung, dass sich Arbeit lohnen muss. Die Forderung, dass die Menschen in unserem Land für alle Risiken privat vorsorgen müssen, teile ich nicht. Eine Gesellschaft funktioniert nur dann, wenn alle Menschen an ihr teilhaben können. Dafür müssen staatliche Infrastruktur, Bildung und Versorgung durch Steuern gesichert sein. Die soziale Frage muss immer im Vordergrund stehen.

Klimaschutz muss sozial sein

Das betrifft auch den ökologischen Wandel. Klimaschutz und moderne Mobilität sind ganz aktuelle Herausforderungen. Sie müssen meines Erachtens aber immer mit der Frage der sozialen Verträglichkeit gekoppelt sein. Viele Menschen pendeln, sind Handwerkerinnen und Handwerker, oder arbeiten im Schichtdienst. Für diese Menschen ist eine autofreie Innenstadt in naher Zukunft nicht realisierbar.

Wofür werde ich mich in Pankow-Süd und Heinersdorf einsetzen?

  • Die geplanten 2.000 neuen Wohnungen am Pankower Tor müssen endlich gebaut werden.

  • Schaffung einer bürgerfreundlichen Verkehrslösung für Heinersdorf

  • Unterstützung der lokalen Kultur – zum Beispiel der Standort Atelierhaus Prenzlauer Promenade

  • Unterstützung von lokalen gesellschaftlichen Akteuren wie der Zukunftswerkstatt Heinersdorf, der Initiative Brennerberg, dem Upsala Familienzentrum, Kunst-Stoffe e.V., Varia Vineta Theater und anderen

  • Unterstützung von lokalen Gewerbetreibenden und Unternehmen wie zum Beispiel die Spreewaffel, der Radladen von nebenan oder Gaststätten und Kneipen wie das Diseño oder die Two Fellas Brewery

Wofür werde ich mich in Berlin einsetzen?

  • Schaffung von bezahlbarem Wohnraum

  • Schutz der Mieterinnen und Mieter durch Schärfung der bundesweiten Mietpreisbremse

  • Weiterführung der Schulbauoffensive

  • Weiterführung des Kita-Ausbauprogrammes

  • Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs

Die SPD und Hubertus Heil haben die Beschäftigten in der Pandemie geschützt

Die Corona-Pandemie hat uns alle in den letzten eineinhalb Jahren massiv beschäftigt und beeinträchtigt. Die wirtschaftlichen Auswirkungen werden wohl noch lange sichtbar bleiben. Umso wichtiger ist es, dass die Politik die richtigen Rahmenbedingungen bietet, um Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen. Die Umsetzung des SPD-Konzeptes der Kurzarbeit war entscheidend für den Erhalt vieler Arbeitsplätze. Gleichzeitig waren die Einführung und Erhöhung des Mindestlohns wichtig, um zu gewährleisten, dass Millionen Bürgerinnen und Bürger ihren Lebensunterhalt überhaupt bestreiten können.

Pankow braucht den sozialen Kitt wie die Luft zum Atmen

Die SPD macht Politik für breite Teile der Gesellschaft. Die Schaffung sozialer Gerechtigkeit ist das zentrale Anliegen sozialdemokratischer Politik und das ist meiner Meinung nach der Kitt, der die Gesellschaft bei einer wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich zusammenhält. Ich fühle mich mit meinem Kiez in Pankow-Süd sehr verbunden und werde meine Kraft für die politische Gestaltung zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger in Pankow und für Berlin einsetzen.

Pankower Junge mit Herz und Idealen

Ich bin ein Pankower Junge und ich weiß, was unser Bezirk in den letzten Jahrzehnten an Entwicklung genommen hat und wo es weh tut. Es ist für mich eine Herzenssache, mich für die Interessen der Pankower Bevölkerung einzusetzen. Ihr Kreuz bei mir und der Pankower SPD steht für Pankow pur und für eine Sozialdemokratie, die im Sinne Regine Hildebrandts nah bei den Menschen ist. Ihr Vermächtnis will ich in Ehren fortsetzen.

Ich freue mich sehr, wenn Sie mich bis zum Wahltermin am 26. September, an dem alle drei Parlamente – Deutscher Bundestag, Berliner Abgeordnetenhaus und Pankower Bezirksverordnetenversammlung – gewählt werden, an meinem Infostand ansprechen und mit mir von Pankower zu Pankower:in ins Gespräch kommen.

Ihr Tillman Wormuth

P.S. Weitere Informationen über mich und meine Themen finden Sie hier auf meiner Webseite und auf meinem YouTube Kanal „Tille’s Welt“. Gern können Sie mich auch direkt kontaktieren oder die angekündigten Veranstaltungen besuchen, um mit mir ins Gespräch zu kommen.